Phänomentales Skibergsteigen


Optimal Handeln, wenn's drauf ankommt....wie der Kopf unser Handeln unterstützt und nicht hindert!

 


Mentaltraining ist nicht nur für Leistungssportler geeignet, sondern kann immer dann angewandt werden, wenn unser Kopf das Handeln optimal unterstützen soll.In diesem Vortrag geht es darum, was sich in unserm Kopf und Körper abspielt, wenn wir in eine Stresssituation wie eine Lawinenverschüttung geraten und wie wir uns mithilfe von Mentaltraining auf die Vorgehensweise der Lawinenverschüttetensuche vorbereiten können, um letztlich bestmöglich handlungsfähig zu bleiben.

 

Dabei werden wir erarbeiten, wieso es essentiell ist, nicht nur die Bedienungsanleitung eines LVS-Gerätes zu lesen oder das Gerät bedienen zu können, sondern in simulierten Lawinenverschüttungen mit dem Gerät praktisch zu üben. Dieser Effekt des LVS-Trainings kann durch Mentaltraining zusätzlich verstärkt werden.

Neben einer guten Vorbereitung für den Ernstfall, kann Mentaltraining helfen, Gefühle, wie Angst, zu regulieren und somit „einen kühlen Kopf“ zu bewahren und somit auch den Fokus auf das Handeln im Hier und Jetzt zu legen.

 

 

Der Sportpsychologe Hans Eberspächer (2004, S. 73) definierte Mentaltraining als das „planmäßig wiederholte, systematische, bewusste und kontrollierte Optimieren von Vorstellungen eines Eigenzustandes, seiner Handlung und/oder seines Weges ohne gleichzeitig praktische Ausführung.“ Mentales Training kann also als gedankliche Vorbereitung, als Kopfkino, als ein Hineingehen in eine Situation im Vorfeld verstanden werden.

 

Illustratorin: Heidi von Wettstein